Monday, 23 June 2008

Das letztendliche Ziel der Meditation—Entdecken wer wir wirklich sind

Obgleich alles vergänglich ist und in gegenseitiger Abhängigkeit existiert, treibt uns unsere Hoffnung dazu, unersättlich dem vermeintlichen Glück hinterher zu jagen, und aus Angst, das zu verlieren, was wir haben, fürchten wir uns vor jeglicher Veränderung. Was wir brauchen, ist eine grundlegende Akzeptanz der Vergänglichkeit. Auch wenn sie sich ständig verändern und unzuverlässig sind, identifizieren wir uns mit unseren Gedanken, Emotionen und Geschichten. Doch das einzig Beständige, Unveränderliche und Zuverlässige ist die Klarheit unseres Geistesstroms. Ob wir glücklich oder traurig sind, die erkenntnisfähige Qualität unseres reinen Bewusstseins begleitet uns in all unseren Leben und wird bis zur Erleuchtung fortbestehen. Selbst in einer dekadenten und schwierigen Welt, in der unser Leben so komplex sein kann, können wir, wenn wir die innere Freiheit unseres Geistes entdeckt haben, einfach und unkompliziert sein und eine sorglose Würde besitzen. Dann werden wir gelassen und entspannt mit jedem und in jeder Situation sein. Unsere Gedanken und Emotionen sind nur Schatten und Abbilder unserer selbst. Meditationspraxis löst diese Falschheit auf und gestattet uns, aufrichtig zu sein. Wir öffnen uns gegenüber dem, wer wir wirklich sind, und finden Ruhe in der grundlegenden Gutheit der Natur des Geistes. Wenn wir dieser klaren Erkenntisfähigkeit vertrauen können, bleibt uns nichts anderes zu tun, als uns unserer Natur zu erfreuen und auf authentische Weise glücklich zu sein.

No comments: